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LANDWIRTSCHAFT

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Info:

 

Um im ruralen Matete gegen Hunger und Armut anzukämpfen, steht uns ein Grundstück zur Verfügung, welches wir gemeinsam mit den Bewohnern des Dorfes bewirtschaften.  

 

Wir reduzieren Armut indem wir:

       Arbeitsplätze und Einkommensmöglichkeiten für die Dorfbewohner schaffen

       Regionale Produkte anbauen

       den lokalen Markt stärken

       der Bevölkerung Unabhängigkeit von Importen ermöglichen

NUR 10% ANGOLAS LANDWIRTSCHAFTLICHEM POTENTIAL WIRD GENUTZT!

Hunger und Unterernährung sind in Angola ein ernstes Problem.

Zwei Drittel der Bevölkerung leben in Armut.

Situation in Matete:

Angola verfügt über ein enormes landwirtschaftliches Potential mit einer Ackerfläche von ca. 35 Millionen Hektar. Allerdings werden nur etwa 10% der Flächen genutzt, was dazu führt, dass der Lebensmittelbedarf bis zu 80% durch Importe gedeckt werden muss. Dennoch hat der Staat bisher keine ausreichende Strategie entwickelt, um die Armut der ländlichen Bevölkerung zu lindern.

Auch vom Wirtschaftsboom Luandas ist in Matete keine Spur zu sehen. Die meisten Familien sind finanziell so schwach, dass sie sich gerade einmal eine Mahlzeit am Tag leisten können. Folglich ziehen die Männer der ruralen Regionen auf der Suche nach Arbeit und besserem Einkommen in die Städte. Zurück bleiben dann Frauen und Kinder, die somit alleine für den Haushalt und die Landwirtschaft verantwortlich sind.

Ferner betreibt der Großteil der Bevölkerung Subsistenzwirtschaft, auf unsicheren Feldern, die nicht ihnen gehören. Die Erträge sind zusätzlich so gering, dass Hunger und Nahrungsmittelknappheit eine stetige Bedrohung für die Bewohner Matetes darstellt.

Im Dorf gibt es nur zwei kleine Geschäfte, die die Bewohner mit dem Nötigsten versorgen. Hier werden hauptsächlich Grundnahrungsmittel und einige wenige Hygieneartikel, Softdrinks und alkoholische Getränke verkauft. Allerdings sind die Preise für die Einwohner unerschwinglich. Beispielsweise ist frisches Brot Mangelware, da es in Matete keine Bäckerei gibt. Demnach müssen die Bewohner das Brot aus der nächst größeren Stadt Cacuso beziehen, welche ungefähr 20km entfernt liegt.

Der wirtschaftliche Fortschritt Angolas hat Matete noch lange nicht erreicht. Die meisten jungen Männer und Frauen in Matete sind arbeitslos. Entweder arbeiten sie gemeinsam mit ihren Eltern auf den Feldern oder sie verkaufen selbstproduzierte Holzkohle auf den Straßen.

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Wie wir helfen:

Für das Landwirtschaftsprojekt steht uns ein Grundstück von der Größe 60 ha zur Verfügung, welches wir gemeinsam mit den Einwohnern bewirtschaften wollen. Unser Ziel ist der Anbau von verschiedenen Gemüsesorten und die Haltung spezifischer Tiere, um durch die Erzeugnisse/Güter regionale Märkte zu beliefern und so die wirtschaftlichen Verhältnisse der Kleinunternehmer in Matete zu unterstützen.

Die nachhaltige landwirtschaftliche Nutzung dieses Grundstücks, soll spezifisch für den Anbau von verschiedenen Wurzel- und Knollengemüsen (z.B. Süßkartoffeln, Maniok),  Getreide (z.B. Mais), Nachtschattengewächsen (z.B. Tomaten) und Obst (z.B. Bananen, Mangos, Avocados, Ananas), sowie einer biologischen, artgerechten Tierhaltung (z.B. Hühner, Schweine, Rinder und Ziegen) dienen. Ziel dabei ist es die auf dem Land zur Verfügung stehenden Ressourcen effizient zu nutzen und das landwirtschaftliche Potential so vollkommen auszuschöpfen.

Damit sollen zum einen der Nahrungsmittelbedarf gedeckt werden und zum anderen auch gleichzeitig zahlreiche Arbeitsplätze generiert werden. Hiermit wird den Bewohnern eine Einkommensmöglichkeit gegeben, die sie aus ihrer finanziellen Not rettet. Dabei ist es wichtig an die regionale Nahrungskette der Bewohner anzuknüpfen, um diese von den Importen unabhängig zu machen, da diese zumeist langfristig gesundheitlich und wirtschaftlich nachteilig sind.

Kontakt:

Mauro Domingos, mdomingos@empowerment-ev.de

                          info@empowerment-ev.de